Kurze Antwort
Nicht jeder Schnupfen bedeutet Sinusitis. Gesichtsdruck, länger anhaltende Nasenverstopfung, Schleim im Rachen, verminderter Geruchssinn oder wiederkehrende Episoden sollten jedoch durch eine HNO-Untersuchung bewertet werden.
Welche Zeichen sollten beachtet werden?
- Druck oder Völlegefühl an Stirn, Gesicht oder rund um die Augen
- Zäher Nasenausfluss oder Schleim im Rachen mit verstopfter Nase
- Verminderter Geruchssinn
- Häufige Wiederkehr oder längere Dauer als bei einer üblichen Erkältung
- Kopfschmerz, Müdigkeit oder schlechtere Schlafqualität mit Nasenbeschwerden
Was wird bei der HNO-Untersuchung beurteilt?
Bei der HNO-Untersuchung werden Naseninnenraum, Aussehen des Sekrets, Sinusdrainage, mögliche Allergie und anatomische Engstellen gemeinsam bewertet. Falls nötig, kann die Ärztin oder der Arzt Bildgebung oder eine endoskopische Untersuchung anfordern.
Was ist zu Hause ein sicherer Umgang?
- Beginn der Beschwerden und Häufigkeit notieren
- Antibiotika oder Nasensprays nicht länger ohne ärztliche Empfehlung
verwenden
- Ausreichend trinken und die Raumluft ausgeglichen halten
- Mögliche Allergieauslöser oder saisonale Verschlechterung mitteilen
Wann sollte es nicht aufgeschoben werden?
Bei starken Gesichtsschmerzen, Schwellung um die Augen, hohem Fieber, Verwirrtheit oder zunehmenden Beschwerden ist eine rasche ärztliche Untersuchung erforderlich. Auch länger anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden sollten nicht ohne Abklärung bleiben.
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