Kurze Antwort
Eine Septoplastik konzentriert sich auf die Korrektur einer Septumabweichung im Naseninneren. Eine Septorhinoplastik kann relevant werden, wenn Atemprobleme gemeinsam mit der äußeren Nasenstruktur bewertet werden müssen. Welche Vorgehensweise passt, wird durch die HNO-Untersuchung bestimmt.
Welche Zeichen sollten beachtet werden?
- Nasenverstopfung mit Verdacht auf Septumabweichung
- Äußerer Schiefstand oder Veränderung nach Verletzung
- Atemprobleme, die auch Nasenklappe oder äußere Stütze betreffen können
- Unklarheit, ob nur die innere Abweichung oder auch die äußere Struktur Thema
ist
- Fortbestehende Atembeschwerden trotz früherer Septoplastik
Was wird bei der HNO-Untersuchung beurteilt?
Bei der HNO-Untersuchung werden Septum, Nasenmuscheln, Nasenklappe, äußere Nasenstütze und Gesichtsprofil gemeinsam beurteilt. Die Abgrenzung zwischen Septoplastik und Septorhinoplastik erfolgt nach Untersuchungsbefund und Atembedarf.
Was ist zu Hause ein sicherer Umgang?
- Notieren, auf welcher Seite die Atmung erschwert ist und wie sie sich
tagsüber verändert
- Verletzungen, frühere Eingriffe und Allergien mitteilen
- Falls eine Formerwartung besteht, diese getrennt von der Atembeschwerde
beschreiben
- Nicht nur den Namen des Eingriffs nennen, sondern das zu lösende Problem
erklären
Wann sollte es nicht aufgeschoben werden?
Eine HNO-Untersuchung ist nötig, wenn Nasenverstopfung auf eine Septumabweichung hinweist, sich die Form nach Verletzung verändert hat oder Atembeschwerden nach früherer Septoplastik bestehen bleiben.
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