Kurze Antwort
Rippenknorpel ist nicht bei jeder Nasenkorrektur erforderlich. Er kann je nach Untersuchungsbefund relevant werden, wenn die Nasenstütze begrenzt ist, Knorpel nach früheren Operationen fehlt oder der strukturelle Stützbedarf erhöht ist.
Welche Zeichen sollten beachtet werden?
- Revisionsplanung bei begrenzter vorhandener Knorpelstütze
- Deutliche Schwäche an Nasenrücken oder Nasenspitze
- Stützverlust nach Verletzung
- Septumknorpel könnte nicht ausreichend sein
- Knorpel wurde bei früherer Operation bereits verwendet
Was wird bei der HNO-Untersuchung beurteilt?
Bei der HNO-Untersuchung werden Nasenstütze, Septumknorpel, Nasenspitze, Nasenrücken und Folgen früherer Operationen gemeinsam bewertet. Der Bedarf an Rippenknorpel lässt sich erst nach Gewebe- und Operationsplanung klären.
Was ist zu Hause ein sicherer Umgang?
- Vorhandene OP-Berichte und Fotos mitbringen
- Atembeschwerden und Gefühl von Stützverlust getrennt notieren
- Nach Knorpelquellen mit Vorteilen und Grenzen fragen
- Die Entscheidung anhand der HNO-Untersuchung statt nur des Eingriffsnamens
bewerten
Wann sollte es nicht aufgeschoben werden?
Eine ausführliche HNO-Untersuchung ist nötig, wenn Revisionsoperation, Stützverlust nach Verletzung oder deutliche strukturelle Schwäche vermutet wird.
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