Kurze Antwort
Eine Nasenverstopfung, die sich nach einigen Tagen nicht bessert, wiederkehrt, einseitig deutlich wird oder Schlaf und Alltag beeinträchtigt, sollte durch eine HNO-Untersuchung abgeklärt werden. Dieser Beitrag stellt keine Diagnose; er ordnet ein, bei welchen Zeichen eine ärztliche Untersuchung wichtig ist.
Welche Zeichen sollten beachtet werden?
- Wochenlang anhaltende oder häufig wiederkehrende Verstopfung
- Deutlich einseitige Nasenverstopfung
- Schlafen mit offenem Mund, Schnarchen oder nicht erholtes Aufwachen
- Nasenausfluss, Schleim im Rachen, weniger Geruchssinn oder Gesichtsdruck
- Veränderte Nasenatmung nach einer Verletzung
Was wird bei der HNO-Untersuchung beurteilt?
Bei der HNO-Untersuchung werden Naseninnenraum, Schleimhaut, Nasenscheidewand, Nasenmuscheln, allergische Hinweise und begleitende Sinuszeichen gemeinsam beurteilt. Falls nötig, kann die Ärztin oder der Arzt eine endoskopische Untersuchung oder weitere Diagnostik einsetzen.
Was ist zu Hause ein sicherer Umgang?
- Dauer der Beschwerden und stärker betroffene Seite notieren
- Nasenspray nicht über längere Zeit ohne ärztliche Empfehlung verwenden
- Raumluft nicht zu trocken werden lassen und ausreichend trinken
- Bei Allergieverdacht Auslöser und saisonale Veränderungen beobachten
Wann sollte es nicht aufgeschoben werden?
Eine ärztliche Untersuchung sollte nicht aufgeschoben werden, wenn die Atmung deutlich erschwert ist, eine einseitige Verstopfung anhält, Nasenbluten hinzukommt oder die Schlafqualität leidet.
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